Unsere Veranstaltungsübersicht auf Facebook findet ihr hier.

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Kommende Veranstaltungen:

hier ist erstmal nix los!

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Vergangene Veranstaltungen:

Filmvorführung: „Triumph des guten Willens“
Datum: 25.11.2016 (Beginn: 19 Uhr!)
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Queer_Feminismus: Label & Lebensrealität – Lesung mit Nadine Lantzsch
Datum: 11.11.2016 (Beginn: 19 Uhr!)
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Vortrag: Antisemitismus im Fußball mit Monty Ott
Datum: 02.11.2016 (Beginn: 19 Uhr!)
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Wert Ware Kapital – Eine Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie
Datum: 29./30.10.2016
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Workshop: Fatshaming, Lookismus – ganz normaler Alltagswahnsinn?
Datum: 28.10.2016
Ort: AZ Conni – Rudolf-Leonhard-Straße 39

Roma in Deutschland gestern und heute
Datum: 30.09.2016
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Jonas Gabler zu: “Die Ultras – Fußballfans und Fußballkulturen in Deutschland”
Datum: 08.09.2016 (Beginn: 19 Uhr!)
Ort: Kosmotique // Martin-Luther-Straße 13

Workshop Popfeminismus „Feminismus in den Charts!“
Datum: 28.05.2016 (Beginn: 12 Uhr)
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Mobi-Vortrag: Schweigemarsch stoppen – Emazipation ist viel Geiler
Datum: 13.05.2016
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Vortrag: Zur Situation Geflüchteter an den EU-Außengrenzen
Datum: 29.04.2016
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Vortrag: „Derzeitige Situation der Kurdinnen und Kurden“
Datum: 15.04.2016
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Vortrag: „Einführungsvortrag zu politisch progressiven Ultras in Deutschland „
Datum: 04.03.2016
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Vortrag: „Oury Jalloh verbrannt in Zelle 5 – Von Polizisten ermordet – Vom Staat vertuscht!“
Datum: 19.02.2016
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Vortrag: Demo 1×1
Datum: 05.02.2016 (Beginn: 18 Uhr)
Ort: AZ Conni, Rudolf-Leonard-Straße 39

Vortrag: „Nie wieder Dresden, nie wieder Krieg“? – Eine kritische Einführung in das Gedenken um den 13. Februar
Datum: 04.02.2016 (Beginn: 17 Uhr!)
Ort: AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39

Racial Profiling und rassistische Polizeigewalt (KOP Dresden)
Datum: 22.01.2016
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Input/Diskussion mit den e*vibes: „Hä, du kannst doch werden, was du willst!?“
Datum: 04.12.2015
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Vortrag: Gibt es ein richtiges Facebook im Falschen?
Datum: 20.11.15
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Vortrag: Kritische Einführung in die Extremismustheorie
Datum: 6.11.2015
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

Start in die Sommerpause!
17.7.2015 – 17 Uhr – 35 Grad

Am Freitag wollen wir den Start in die Sommerpause und den Beginn der Ferien- und Sommerzeit mit einer entspannten Grillrunde zelebrieren.

Dazu treffen wir uns 17 Uhr auf dem Hof des AZ Conni.
Es ist sowohl für Veganes und Vegetarisches vom Grill, als auch für Salate, Aufstriche und Fladenbrot gesorgt. Cool wäre es, wenn ihr auch selbst noch etwas Kleines mitbringen könntet.
Getränke gibt es an der Bar.

Kommt doch einfach vorbei! :)

Klatsch Cafe // Offener Treff + Vortrag: Rassistische Mobilmachung. Eine Analyse zu PEGIDA und anderen Asylgegnern in Dresden und Umland // 23.1.2015 in der Kosmotique

Rassistische Mobilmachung. Eine Analyse zu PEGIDA und anderen Asylgegnern in Dresden und Umland

Seit die Stadtverwaltung im Oktober ihr Konzept zur Unterbringung von Flüchtlingen bis 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt hat, protestieren in verschiedenen Stadtvierteln Teile der Bürgerschaft. Unter den Slogans „Nicht über unsere Köpfe hinweg“, „Nicht bei uns vor der Tür“ machen sie in unterschiedlicher Intensität gegen potentielle Standorte mobil. Dresden reiht sich damit in eine lange Liste sächsischer Orte ein, in denen Bürger immer dann den Arsch vom Sofa bekommen, wenn es gegen Ausländer geht. Mit PEGIDA und ihren Massendemonstrationen besitzt Dresden darüber hinaus aber ein Alleinstellungsmerkmal. Erste Erklärungsansätze aus Politik und Dresdner Wissenschaft sprechen von „besorgten Bürgern“, „Rechtsextremisten“ oder „Wutbürgern“, zeigen
Verständnis und plädieren für das Ernstnehmen der Sorgen und Ängste. Manche suchen den offenen Dialog, andere kommen mit Sondereinheiten
gegen „kriminelle Asylbewerber“.

Keinen der Ansätze halten wir für ausreichend, die meisten für falsch.

Den folgenden Fragestellungen wird sich der Vortrag annehmen: Wer protestiert da eigentlich? Welche Gemeinsamkeiten in den Argumentationen sind erkennbar, wo bestehen aber auch gravierende Unterschiede? Und was hat das Geschehen mit 1989 zu schaffen?

Ein Vortrag des Antifa Recherche Team Dresden

04. Juli 2014 18 Uhr in der Kosmotique

„Vortrag zu Verschwörungsideologienund Friedensmahnwachen“
von Martin Wassermann

20. Juni 2014 17,30 Uhr in der Kosmotique

„Lesung: Antifaschismus als Feindbild“
von Danilo Starosta und Johannes Lichdi

Das Buch zum Politischen Prozess „Freistaat Sachsen gegen Lothar König

Antifaschismus und Justiz: 2013 eröffnete das Dresdner Amtsgericht ein Verfahren gegen den Pfarrer Lothar König, einen der markanten Köpfe innerhalb des großen Spektrums antifaschistischer Politik. Laut Anklage sollte dieses Verfahren mit einer mehrjährigen Haftstrafe enden. Hintergrund der Vorwürfe ist das offene Auftreten von Neonazis in Dresden, die seit Langem den Jahrestag der alliierten Bombardierung Dresdens während des Zweiten Weltkrieges nutzen, um mit »Trauermärschen« ein rechtsextremes Geschichtsbild und eine Relativierung des Nazi-Regimes zu etablieren.

Das Buch zum Politischen Prozess „Freistaat Sachsen gegen Lothar König“

mehr zum Buch:
http://www.laika-verlag.de/allgemein/antifaschismus-als-feindbild

06. Juni 2014 18 Uhr in der Kosmotique

„Letzte Infos zum Naziaufmarsch“

Anlässlich des am Folgetag stattfindenden „Tags der deutschen Zukunft“, an dem mehr als 1000 gewaltbereite Neonazis durch Dresden ziehen wollen, soll ein Vortrag über die letzten Infos zur Demo, Gegenprotesten und Hintergründen stattfinden.

23. Mai 2014 18 Uhr in der Kosmotique

„Film: Die Mondverschwörung“

Dennis Mascarenas, Chefreporter des deutschsprachigen amerikanischen Fernsehsenders DDC-TV, soll herausfinden, was die Deutschen mit dem Mond vorhaben. Ausgehend von der Frage, wem der Mond denn eigentlich gehört, gerät er bei seiner Recherche-Reise über anfänglich harmlose und teilweise auch rein kommerzielle Spielarten der Mond-Gläubigkeit mit jedem neuen Interview tiefer in eine Parallel-Welt der Esoterik und der Verschwörungstheorien, bis er zuletzt auf die extremen Weltbilder der rechten Esoterik stößt und sich – selbst schon leicht verwirrt – in Neuschwabenland auf die Suche nach angeblich dort vorhandenen „reichsdeutschen Basen“ macht.

09. Mail 2014 18 Uhr in der Kosmotique

„Film „Die Arier“"

Noch nie hat sich jemand filmisch konkret an das Thema Arier gewagt. Und das obwohl unter der vermeintlichen Marke Arier in Deutschland gegen Menschen anderer Religion, Hautfarbe oder Geschlechtsorientierung gehetzt und gemordet wurde und wird. Auf einer persönlichen Reise versucht die Regisseurin Mo Asumang herauszufinden, was hinter der Idee vom „Herrenmenschen“ steckt. Sie begibt sich zu Pseudo-Ariern auf Nazidemos, reist zu den wahren Ariern in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rassisten und begegnet dem Ku Klux Klan. Der Dokumentarfilm DIE ARIER ist eine tour de force in die Abgründe des Rassismus.

25, April 2014 18 Uhr in der Kosmotique

„Workshop und Diskussion zu den neuen „Montagsdemos“ und „Friedensmahnwachen“"

Seit einigen Wochen treffen sich bundesweit jeden Montag selbsternannte Friedensfreunde, um gegen Krieg zu demonstrieren. Doch das ist nicht alles, die Demonstrationen und Mahnwachen bedienen sich antisemitischem Vokabular und Inhalt sowie absurdesten Verschwörungsglauben und Geschichtsrevisionismus, alles in einem völkischen Anstrich. Während überall in Deutschland die Teilnehmer_innenzahlen zunehmen, ist es wichtig, die Veranstaltungen kritisch zu beleuchten und zu intervenieren. Die Veranstaltung hat zum Ziel, eben solche Möglichkeiten der kritischen Intervention in einer Auseinandersetzung mit dem Thema zu erarbeiten.

Für weitere Infos: https://www.facebook.com/friedensdemowatch?fref=ts

11. April 2014 18 Uhr in der Kosmotique

„Film und Diskussion zum Thema Drogen“

Wir möchten mit euch zwei Dokumentationen aus der ZDF-Dokureihe „RauschGift“ zum Thema Cannabis und Alkohol anschauen und anschließend darüber diskutieren. Dabei wollen wir uns in einer offenen Diskussion mit unterschiedlichen Gesichtspunkten zum Thema und mit euren Meinungen auseinandersetzen. Dabei soll es weder um eine Dämonisierung noch um eine Verherrlichung von Drogen und Rausch gehen. Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion!

28. März 2014 18 Uhr in der Kosmotique

„GEDENKEN ABSCHAFFEN Kritik am Diskurs zur Bombardierung Dresdens 1945. Text, Hörspiel & Diskussion mit dem Autor_innenkollektiv Dissonanz“

Die im Buch versammelten Texte geben einen Überblick über Inhalte und Entwicklungen des Dresdner Gedenkens und liefern eine grundlegende
Kritik an diesem sowie an aktueller deutscher Erinnerungspolitik, denn Dresden, imaginiert als die schöne unschuldige Kunst- und Kulturstadt
ist das deutsche Opfernarrativ schlechthin. Diese Stadt präsentiert sich als Symbol für Frieden und Versöhnung und inzwischen sogar für
wahrhaftiges Erinnern gegen geschichtsrevisionistische Nazis. Nicht zuletzt aufgrund des jährlichen Naziaufmarsches werden nun Mythen
hinterfragt, Fakten erforscht und die nationalsozialistische Geschichte Dresdens benannt. Aber reicht das? Muss nicht vielmehr das Gedenken
selbst abgeschafft werden?

Das Buch trägt das ABSCHAFFEN im Titel und daher werden wir an diesem Freitag nicht über vermeintlich positive Potentiale einer veränderten
Gedenkkultur am 13. Februar sprechen – sondern einfach Kritik betreiben!

Klappentext des Buches:
Dresden, imaginiert als die schöne, unschuldige Kunst- und Kulturstadt, ist das deutsche Opfernarrativ schlechthin – unnötig bombardiert, kurz
vor Ende des Krieges mit »Hunderttausenden Toten«. Die alliierten Luftangriffe vom 13. bis 15. Februar 1945 bilden einen festen
Bezugspunkt der Erinnerung und des Gedenkens in Dresden. Durch die Jahrzehnte war die Stadt Kulminationspunkt und Ausdruck jeweils
aktueller Geschichtspolitik. Sie präsentiert sich als Symbol für Frieden und Versöhnung und inzwischen sogar für wahrhaftiges Erinnern gegen
geschichtsrevisionistische Nazis. Nicht zuletzt aufgrund des jährlichen Naziaufmarsches werden nun Mythen hinterfragt, Fakten erforscht und die
nationalsozialistische Geschichte Dresdens benannt. Aber reicht das? Muss nicht vielmehr das Gedenken selbst abgeschafft werden? Das
Autor_innenkollektiv Dissonanz sagt: ja!

14. März 2014 18 Uhr in der Kosmotique

„Vortrag: Von der Demo zu den „Unsterblichen“ – die Entwicklung der rechtsextremen Bewegung und ihrer Aktionsformen“

Die rechtsextreme Szene war bis weit in die 1990er Jahre sehr arm an Aktionsformen. Doch mit der Veränderungen der Szene und der Wandlung hin zur Bewegung, veränderten sich auch die Aktionsformen. Die Demonstration wurde zum wichtigsten Bestandteil der Strategie der extremen Rechten. Vor allem für die Szene selbst erfüllen Demonstrationen wichtige Funktionen. In den letzten Jahren ist immer mehr ein Wandel zu neuen Aktionsformen festzustellen. Der Vortrag geht auf die Entwicklung der rechtsextremen Bewegung ein, zeigt die Bedeutung von Demonstrationen und die Veränderung der Aktionsformen auf. Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle Demonstrationen für die Strategie der NPD spielen.

28. Februar 2014 18 Uhr in der Kosmotique

„Workshop: Migration, Asyl, Flucht im Jahr 2013″

Im Workshop soll zuerst ein Überblick über bundes/ -europaweite Ereignisse rund um das Thema Asyl/Flucht im Jahr 2013 gegeben werden. Anschließend wird die Situation spezifisch für Dresden anhand von Fragen nach lokalen Akteuren, Rolle von lokalen Medien und Ähnlichem erarbeitet. Zuletzt sollen daraus gezogene Konsequenzen und Möglichkeiten des aktiven politischen Eingreifens diskutiert werden.

31. Januar 2014 18 Uhr in der Kosmotique

„4. Krisentheorie“
Franz Heillgendof und Marvin Gasser

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe soll es darum gehen, wie wir mit den entwickelten Begriffen die aktuelle Krise begreifen können. Dazu sollen verschiedene Ansätze zur Erklärung kapitalistischer Krisen vorgestellt werden, die sich auf Marx berufen. Dabei möchten wir mit euch nicht nur das Spannungsfeld zwischen revolutionärer Theorie und der
Sicht auf Marx als den besseren Nationalökonomen diskutieren, sondern auch Perspektiven gesellschaftlicher Veränderung. Verbunden ist damit auch die Entwicklung der Kategorie des Proletariats und dessen kritische Diskussion.

24. Januar 2014 16 Uhr in der Kosmotique
Gummibärchen-Spiel

Das Planspiel veranschaulicht die grundlegende Funktionsweise der kapitalistischen Produktion, die Akkumulation (Anhäufung) von Kapital, die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Produktionsform und die Zusammenhänge zwischen kapitalistischer Produktionsweise und Rassismus / Sexismus.

Im Spiel werden die TeilnehmerInnen zu ProduzentInnen, die mehr Werte produzieren, als sie zum Erhalt ihrer Arbeitskraft benötigen. Dieser Mehrwert sammelt sich bei den Unternehmen an. Durch die Besetzung verschiedener Rollen (z. B. MigrantInnen, Erwerbslose, Männer, Frauen) wird verdeutlicht, dass rassistische und sexistische Hierarchien einen Extra-Zuwachs an Mehrwert für die Unternehmen bringen und welche Auswirkungen dies auf die Arbeits- und Einkommensverhältnisse hat.

17. Januar 2014 18 Uhr in der Kosmotique

„Flucht, Migration, Illegalisierung, Asyl.“
Danilo Starosta, Kulturbüro Sachsen e.V.

Die Aufzählung müsste in einem Zuwanderungsland nicht sein. Es geht um Einwanderer_innen, in allen Fällen und um die Unterstützung, die Engagierte vorstellen wollen.
Für den Fall, dass der Gast allein an diesem Abend zum Gespräch ist, wird er aus der eigenen postmigrantischen Erfahrung berichten und seine Praxis im Empowerment mit Flüchtenden, Illegalisierten, Asylsuchenden, Postmigrant_innen mit Euch gern reflektieren.

3. Januar 2014 18 Uhr in der Kosmotique

Film: „Die Wahrhiet lügt (liegt) in Rostock“

Zwischen dem 22. Und dem 26. August attackierte ein deutscher Mob ein mehrheitlich von Vietnamesen bewohntes Haus in Rostock-Lichtenhagen.
Dieses tagelange Pogrom wurde von einer applaudierenden Menge begleitet, die sich in einer volksfestähnlichen Stimmung befand. Dies waren die heftigsten rassistischen Ausschreitungen in der deutschen Nachkriegsgeschichte und zugleich ein Ausdruck der Stimmung in Deutschland nach der Wiedervereinigung.

Die Videoproduktion „The Truth lies in Rostock“ entstand 1993 unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im attackierten Wohnheim befanden. Deshalb zeichnet sich die Produktion nicht nur durch einen authentischen Charakter aus, sondern versteht sich auch Jahre danach als schonungslose Kritik an einer Grundstimmung in der bundesrepublikanischen Gesellschaft, die Pogrome gegen Migranten oder einfach nur „anders aussehende“ überhaupt erst möglich macht.

Eine Montage von Videomaterial, gedreht aus den angegriffenen Häusern heraus, Interviews mit Anti-FaschistInnen, den vietnamesischen VertragsarbeiterInnen, der Polizei, mit Bürokraten, Neonazis und Anwohnern. Eine Dokumentation über das heimliche Einverständnis der Politik und über die verbreitete Angst.

Originaltitel: The Truth Lies in Rostock
Produktion: Spectacle London, JAKO videocoop, Rostock
Realisation: Mark Saunders, S. Cleary

20. Dezember 2013 18 Uhr in der Kosmotique

„3. Kapital und Arbeit.“
Franz Heillgendorf und Marvin Gasser

Durch den Nachvollzug der Entstehung und Produktion von Kapital soll gezeigt werden, welche Verhältnisse sich hinter diesem Begriff verbergen. Unabdingbar ist es dazu, das Verhältnis von Kapital zu (Lohn)Arbeit zu klären, um zu verstehen, wie in der Produktion mehr Wert
entsteht, den wir Profit nennen. Damit verbunden ist die Frage, was Marx eigentlich unter Ausbeutung versteht, wie der Kapitalismus Arbeitsprozesse reorganisiert, produktiver gestaltet und so die Basis für eine kommunistische Gesellschaft schafft.

6. Dezember 2013 18 Uhr in der Kosmotique

„2. Warenfetisch, verkehrtes Bewusstsein und Geld.“
Franz Heillgendorf und Marvin Gasser

Auf bizarre Weise in den linken Alltagssprachgebrauch eingesickert, ist der Warenfetisch wohl eines der bekanntesten Phänomene, die Marx im Kapital beschreibt. Das Bekannte ist allerdings darum, weil es bekannt ist, nicht erkannt. Es soll also vor allem um eine Klärung dessen gehen, was Marx unter diesem Begriff versteht und was sich daraus für unser Alltagsbewusstsein und die Beziehung der Menschen zu sich und ihrer Gesellschaftlichkeit ergibt. Hiervon ausgehend soll zugleich auch das Geldrätsel gelöst werden.

22. November 2013 18 Uhr in der Kosmotique

„1. Darstellungsprobleme. Wert. Ware.“
Franz Heillgendorf und Marvin Gasser

In einem ersten Vortrag möchten wir euch nahe bringen, mit welchen Problem Marx bereits zu kämpfen hatte, überhaupt nur das kapitalistische System zu beschreiben. Hieraus ergeben sich wichtige Einsichten in den Aufbau und die Abfolge der Darstellungen im Kapital. Auf dieser Grundlage, möchten wir euch vor allem den Einstieg in das Kapital erleichtern, der mit der Wertformanalyse sicherlich eine der schwierigsten Stellen im Kapital ist. Diese soll dazu minutiös auseinandergelegt werden, da Marx hier die systematischen Voraussetzungen für die nachfolgenden Phänomene entwickelt.

08. November 2013 18 Uhr in der Kosmotique
„Geschichte, Gegenwart und Zukunft der RM 16″

Im Herbst 1999 wurde die Robert Matzke Straße 16 erstmals besetzt. Obwohl das Haus, kurze Zeit nachdem die Besetzer_innen begonnen hatten sich häuslich einzurichten und das Haus gestalteten, von der Polizei geräumt wurde, konnte es wenige Stunden später erneut besetz werden. Durch die Hartnäckigkeit der Besetzer_innen und die zuletzt einige glückliche Umstände, konnte sich das Hausprojekt danach halten später auch einen Nutzungsvertrag abschließen und ist damit das letzte langfristig erfolgreiche besetzte Haus in Dresden.

Seitdem ist die Robert Matzke 16 im Dresdner Stadtteil Pieschen ein Ort mit klaren antifaschistischen und emanzipatorischen Selbstverständnis. Bi zu einer Untersagung der Nutzung als Veranstaltungsraum für die Kellerräume durch das örtliche Bauaufsichtsamt im Jahr 2012 fanden in der RM16 regelmäßig Partys, Konzerte und Bildungsangebote statt. Da Haus versteht sich in erster Linie als linkes Wohn- und Kulturprojekt. Momentan arbeiten die Bewohner_innen daran das Objekt mit einer dafür geeigneten Rechtsform zu kaufen, sammeln Spenden und Privatdarlehen um den Kauf bis Mitte nächsten Jahres abgewickelt zu haben.

Dieser Vortrag wird einen thematischen Rück-, Ein- und Ausblick auf das Hausprojekt Robert Matzke Straße 16 geben.

25. Oktober 2013 18 Uhr in der Kosmotique

“’Zinsen, Zocker, Zionisten’ Zum reaktionären Weltbild des regressiven Antikapitalismus.“
Lothar Galow-Bergemann

Geht es gegen “Banken und Finanzmärkte”, findet sich manch vermeintlich radikaleR KapitalismuskritikerIn in trauter Eintracht mit Finanzminister, Fernseher und Frau Meier. Alle miteinander halten sie “die Gierigen, die den Hals nicht voll genug kriegen” für die Verursacher der Krise. Wer das kapitalistische Prinzip in “produktives Kapital” und “Finanzkapital” aufspaltet, landet zwangsläufig bei der Dämonisierung von Zirkulationssphäre und Finanzsektor. Eine alte Krankheit der Linken. Schon Lenins Imperialismustheorie und Dimitroffs Faschismusdefinition waren davon infiziert. Während Marx, für den Proletarier kein Vaterland hatten, von der freien Assoziation der Individuen träumte, feiern in der Linken “Völker” fröhliche Urständ– als eingebildete revolutionäre Antipoden des Finanzkapitals. Als ob es Auschwitz nicht gegeben habe, lebt eine vermeintlich radikale Linke weiterhin im ideologischen Korsett der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Blind dafür, was der Wahn vom “Kampf der ehrlich Arbeitenden” gegen die “Gierigen, die die Völker aussaugen” angerichtet hat, kämpft sie gegen “Bankster und Spekulanten” und übt sich im Schulterschluss mit den reaktionärsten und menschenfeindlichsten Ideologien und Regimen der Welt. Der Referent zeigt Grundzüge einer nicht-regressiven, reflektierten Kapitalismuskritik als Bedingung gelingender Emanzipation auf.

11. Oktober 2013 17 Uhr von der Kosmotique aus

“audioscript zur Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Dresden 1933 – 1945”
audioscript.net

Das audioscript zur Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Dresden 1933 – 1945 ermöglicht in 13 Tracks eine Auseinandersetzung mit (stadt)historischen, philosophischen und künstlerischen Diskursen zur Shoa.

Die Hörenden erwartet ein Stadtrundgang zu exemplarischen Orten der antisemitischen Verfolgung im Nationalsozialismus und deren gegenwärtiger Rezeption. Die einzelnen Tracks unterscheiden sich in ihren thematischen Schwerpunkten und der künstlerischen Umsetzung. Einige nähern sich den Orten essayistisch oder in Form der Montage bestimmter Perspektiven. Andere bedienen sich fiktionalisierter Dialoge, die das gegenwärtige Alltagsgespräch über die Zeit des Nationalsozialismus skizzieren. Die Protagonist_innen repräsentieren unterschiedliche politische Haltungen und soziale Milieus.

Immer wird die Geschichte des einzelnen Ortes und der dort stattgefundenen Verbrechen aufgezeigt. Über den konkreten Ort hinaus dienen zwei Koordinaten der Auseinandersetzung: Das individuelle Erleiden wird entgegen des hiesigen hegemonialen Geschichtsdiskurses durch autobiographisches Material der Überlebenden stark gemacht. Das Erlittene korrespondiert mit Zitaten einer kritischen Theorie, die Auschwitz nicht historisiert, sondern als Zivilisationsbruch markiert und zum Ausgangspunkt jeder philosophischen Überlegung macht.

27. September 2013 18 Uhr im Kosmotique

Film: Claude Lanzmann: „Warum Israel?“ (185 min)

Trailer

Das Filmdebüt des engagierten Publizisten und Sartre-Weggefährten Claude Lanzmann (SHOAH) ist fraglos eines der bemerkenswertesten Zeitdokumente über den Staat Israel und sein Selbstverständnis, seine religiösen und politischen Fundamente und vor allem: seine Bürger. Sie sind es, die im Film zu Wort kommen – Angehörige der ersten Siedlergeneration, Neueinwanderer aus der Sowjetunion, Arbeiter, Intellektuelle, junge Israelis. Ohne belehrenden Kommentar, ohne jede propagandistische Geste, dafür mit großer persönlicher Anteilnahme und viel Humor, spürt Lanzmann den Errungenschaften und Widersprüchen einer entstehenden israelischen Nation nach. So ergibt sich ein lebendiges Panorama der einzigartigen Vielfalt dieses Landes, seiner Paradoxien, Spannungen – und seiner schwierigen »Normalität«:

»Dieser Film hat einen roten Faden, nämlich: Was ist das: Normalität? Was ist das: Ein Land, in dem jeder Jude ist? Das ist das Entscheidende vom Standpunkt eines Juden aus der Diaspora – und das waren sie ja letztlich alle. Der ganze Film spielt damit, mit der Normalität und der A-Normalität. Ich zeige in WARUM ISRAEL, dass die Normalität das eigentlich Anormale ist.« Claude Lanzmann

13. September 2013 18 Uhr im Kosmotique

Vortrag: „Richard Wagner“

Wagners Antisemitismus ist, was den Antisemitismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts anbetrifft, qualitativ und quantitativ eine feste Größe. Seine Judenfeindschaft ist aggressiv und übersteigt das zeitübliche Maß. Bereits zu seinen Lebzeiten gehörte Wagners Judengegnerschaft wesentlich zum antisemitischen Diskurs und an seiner Person lässt sich der Übergang vom christlichen Antijudaismus zum rassistischen Antisemitismus exemplarisch aufzeigen. Die Person Wagner und dessen Musik gelten als Inspirationsquellen vieler wirkmächtiger Rassisten und Antisemiten wie Joseph Arthur de Gobineau, Paul Anton de Lagarde, Otto Glagau, Wilhelm Marr und Adolf Hitler. Dieser Vortrag soll das Ausmaß und die Wirkungsgeschichte eines Komponisten aufzeigen, dessen Werk gerade in diesem Jahr wieder als “Deutsches Kulturgut” gefeiert wird.

30. August 2013 18 Uhr im Kosmotique

Vortrag: „Geschichte und Formen des Antisemitismus“

Auf die Frage, was eigentlich Antisemitismus sei, wird häufig kurz und knapp Judenfeindschaft geantwortet. Dass diese Erklärung das Phänomen jedoch nur partiell erfasst, soll der Vortrag zeigen. Mit einem Gang durch die Geschichte Jahrhunderte andauernder Judenverfolgung befassen wir uns mit den verschiedenen Formen und Ausprägungen des Antisemitismus, sowie dessen strukturellen und inhaltlichen Dimensionen. Der Übergang vom religiös geprägten Antijudaismus zum rassischen Antisemitismus, welcher schließlich zur Shoah führte, als auch die Entstehung der zionistischen Bewegung sollen beleuchtet werden. Auch wollen wir uns mit dem verschiedenen Arten des Antisemitismus nach Auschwitz befassen.

!!SOMMERPAUSE!!

12. Juli 2013 17 Uhr im Kosmotique

Vortrag: „Ökofaschismus – Faschismusphilosophie und rechtsoffene Esoterik“

Nicht jede Kritik der modernen bürgerlichen Gesellschaft ist per se emanzipatorisch – In vielen aktuellen Bewegungen, Alternativprojekten, Lebensstilen oder politischen Ansichten sind Ideen und Konzepte enthalten, welche in ihrem Kern bis in das 19. Jh. zurückreichen. Das viele davon auch eine große Bedeutung für die Herausbildung der faschistischen und nationalsozialistischen Ideologie hatten, ist heutzutage kaum bekannt. An exemplarischen Beispielen soll deshalb gezeigt werden, welche Verbindungen zwischen Faschismus, Ökologie und Esoterik bestehen und wie aus scheinbar harmlosen Ideen menschenverachtende Praxis werden kann.

5. Juli 2013 18 Uhr im Kosmotique

Vortrag: „Die Braunkohle in der Lausitz – eine ending story?“
Über die Zerstörung von Dörfern, Energie, Macht und Klimacamps.

Wenn Braunkohletagebaue Dörfer oder Naturschutzgebiete bedrohen wird, wieder offensichtlich, was in der Lausitz täglich geschieht: die Zerstörung ganzer Landschaften, ein massiver Beitrag zum Klimawandel, Absenkung und Verschmutzung des Wassers und, und, und.
In einem Vortrag von ROBIN WOOD soll die aktuelle Situation in der Lausitz dargestellt werden, mit der Zerstörung zahlreicher Dörfer aber auch das Vorgehen von Vattenfall und Gewerkschaft soll angesprochen werden. Thema werden auch die Proteste sein, wie die Baumbesetzungen in Lacoma 2007 und das bald anstehende Klimacamp in der Lausitz vom 13.-21. Juli.

28. Juni 2013 18 Uhr im Kosmotique

Vortrag und Film: „Lebensmittelverschwendung in Deutschland“

Die Menschen in Deutschland werfen jährlich bis zu 20 Mio Tonnen Lebensmittel weg, dass entspricht etwa einem Drittel der Produktion. Über 50% dieser Verluste könnten verhindert werden. Auch das Klima ist nicht unbelastet, bei der Produktion überschüssiger Lebensmittel gehen viele Ressourcen verloren.

Doch was kann man tun? Welche bewährten Praktiken gibt es schon? Und was ist Containern?

Der Vortrag gibt einen kurzen Einblick in die Welt der Verschwendung und beschäftigt sich mit der weit verbreiteten Praxis des Containerns. Nach dem Vortrag wird der Film “Taste the Waste” gezeigt, anschließend gibt es noch Gelegenheit über dieses brisante Thema zu diskutieren.

10. Mai 2013 18 Uhr im Kosmotique

Vortrag: „Workshop rassismus und Critical Whiteness“

Rassismus ist eine Herrschaftspraxis, die auf Ausgrenzung und Diskriminierung basiert. Sie hat sich über die Jahrtausende hinweg entwickelt – von der Antike über die Kolonialzeit bis heute. Immer diente die Vorstellung von der Überlegenheit des weißen Europäers als Legitimation für eine menschenverachtende Praxis. Auch heute noch ist die Gesellschaft von rassistischen Vorurteilen geprägt.

Der Workshop wird einen Einblick in die Kritische Weißseinsforschung gewähren und soll helfen, Rassismus im Alltag sowie im gesamtgesellschaftlichen Kontext besser zu erkennen.

26. April 2013 18 Uhr im Kosmotique

Vortrag: „Homo- und Transphobie“ von Gerede e.V.

„Ey, das ist doch voll schwul!“ „Scheiß Transe! Soll das ein Mann sein, oder wie?“ „Schwule Sau!“ „Boahr ist das schwul hier.“ Homophobie und Transphobie begegnen uns immer wieder im Alltag, am allerhäufigsten auf dem Schulhof und in irgendwelchen Clubs. Aber was ist das denn jetzt genau – diese “Angst” vor homo- und/oder transsexuellen Menschen? Wieso ist es denn so bescheuert “voll der schwule Pulli” zu sagen? Welchen Problemen sind die betroffenen Menschen ausgesetzt? Wo gibt es für homosexuelle/transsexuelle Menschen Grenzen und Einschränkungen, die wir gar nicht wahrnehmen?

12. April 2013 18 Uhr im Kosmotique

Workshop: „Doing sexism – Sexistische Diskriminierung und die Reproduktion von Geschlechterrollen“
von e*vibes – für eine emanzipatorische Praxis

Breitbeinig sitzen, auf die Geschwister aufpassen, etwas reparieren, coole Sprüche ablassen, sich um Harmonie bemühen oder mal ein Machtwort sprechen…
Was ist Sexismus, wo beginnt sexistische Diskriminierung, was heißt Geschlecht und wie werden Geschlechterrollen immer wieder hergestellt? An diesem Abend wollen wir euch für diese Themen sensibilisieren und dazu anregen, sich auch weiter mit ihnen auseinanderzusetzen.

29.März 2013 18 Uhr im Kosmotique

Film: „Milk“

Harvey Milk zieht Anfang der 1970er Jahre mit seinem Freund Scott Smith nach San Francisco und eröffnet dort im Gastro-Viertel einen Fotoshop. Es kommt zu Anfeindungen aus der Umgebung, die Harveys und Scotts Homosexualität zum Grund haben. Als Reaktion auf die homophoben Angriffe geht Milk zunehmend offensiv mit seiner Sexualität um. Sein Laden wird zum Szenelokal, das Viertel zur Hochburg der zaghaft erwachenden Schwulenbewegung und er selbst steuert direkt auf eine politische Karriere zu…

15.März 2013 18 Uhr im Kosmotique

„Theorie und Geschichte des Rassismus“

Rassismus ist eine Herrschaftspraxis, die auf Ausgrenzung und Diskriminierung basiert. Sie hat sich über die Jahrtausende hinweg entwickelt – von der Antike über die Kolonialzeit bis heute. Immer diente die Vorstellung von der Überlegenheit des weißen Europäers als Legitimation für eine menschenverachtende Praxis. Auch heute noch ist die Gesellschaft von rassistischen Vorurteilen geprägt.

Der Vortrag soll den Gang rassistischer Vorstellungen durch die Menschheitsgeschichte beleuchten und verschiedene theoretische Ansätze zur Betrachtung und Kritik des Rassismus vorstellen.

1.März 2013 19 Uhr im Kosmotique

Film: „Günter Wallraff: „Schwarz auf Weiß“ mit anschließender Diskussion

Ein schwarzer Migrant reist durch Deutschland und stellt die Gastfreundschaft der Einheimischen auf die Probe. Doch was die Menschen, auf die er trifft, nicht wissen – dieser Schwarze ist in Wirklichkeit Günter Wallraff. Ein Jahr lang war der berühmte Undercover-Journalist perfekt maskiert und mit versteckter Kamera in der Republik unterwegs und erlebte am eigenen Leib, wie Deutsche mit schwarzen Mitbürgern umgehen.

Wallraff mischt sich inkognito unter Fußballfans und Kleingärtner, Schäferhundfreunde und Kirmesbesucher. Stets freundlich und höflich, muss Kwami erfahren, wie unfreundlich und dreist Leute werden können, wenn sie einem Schwarzen begegnen. Ob bei der Wohnungssuche in Köln oder bei der Beantragung eines Jagdscheins in Oberbayern, ob bei einer Bootstour in Wörlitz oder bei der S-Bahnfahrt in Berlin: Die Versuche des schwarzen Deutschen, einfach so wie seine weißen Mitbürger zu leben, werden immer wieder mit Ignoranz und Ablehnung gestraft. Und nicht selten wird es heikel für Kwami.

1.Februar 2013 18 Uhr im Kosmotique

Rote Hilfe Dresden e.V.
„Demo 1×1″

Wie bereite ich mich auf eine Demo vor? Was darf und was sollte ich mitnehmen?
Was darf unsere Freund_innen und Helfer_innen eigentlich? Und was darf ich? Was ist eine Bezugsgruppe und wofür brauche ich die? Was passiert, wenn die Cops meine Freunde „mitnehmen“? Wie sollte ich mich bei den Bullen verhalten?

Die Rote Hilfe Dresden geht auf diese und andere Fragen in ihrem Vortrag ein.
Anschließend stehen sie uns noch für kleine Gespräche zur Verfügung.

18. Januar 201218 Uhr im Kosmotique

„Der 13. Februar und seine Geschichte“

Wir alle wissen sicher, was am 13. Februar in Dresden los ist: „engagierte“ Bürgis versuchen ihre Dresdner Innenstadt durch eine Menschenkette „Extremismusfrei“ zu halten, offzielle Vertreter_innen der Politik gedenken am Heidefriedhof den sogenannten „Opfern des Luftangriffs“, die Nazis faseln etwas vom „alliierten Bombenholocaust“ und relativieren somit den industriellen Massenmord an 6 Millionen Jüdinnen und Juden.

Weil uns das Ganze anstinkt,
versuchen wir der Kackscheisze auf den Grund zu gehen.
Der Vortrag lässt Raum für Diskussionen.

4. Januar 201318 Uhr im Kosmotique

Netzwerk Asyl, Migration, Flucht –
„Vortrag Asylrecht“

Vor fast 20 Jahren wurde durch den sogenannten „Asylkompromiss“ das Recht auf Asyl in der BRD faktisch abgeschafft. Seitdem müssen Menschen, die in Deutschland Asyl erhalten wollen, triftige Gründe dafür angeben. Hunger oder Verfolgung aufgrund der Sexualität im Herkunftsland zählen zum Beispiel nicht dazu. Wer das Glück hat, nicht sofort abgeschoben zu werden, erfährt nun, was Residenzpflicht, Nachrangigkeitsprüfung, Gutscheinsystem u.a. bedeuten.
Das ist nur ein kurzer Abriss darüber, zu was uns der Vortrag informieren will.

14. Dezember 2012 18 Uhr im Kosmotique

„Anarchismus Vortrag“

„Was mich betrifft, so glaube ich nicht, dass es eine Lösung für die gesellschaftlichen Probleme gibt, sondern tausend verschiedene und veränderbare Lösungen, wie auch das gesellschaftliche Leben in Zeit und Raum verschieden und veränderbar ist!“ (Errico Malatesta)

„Die Regierung des Menschen über den Menschen ist die Sklaverei. Wer immer die Hand auf mich legt, um über mich zu herrschen, ist ein Usurpator und ein Tyrann. Ich erkläre ihn zu meinem Feinde.“ (Pierre-Joseph Proudhon)

„Anarchisten bekämpfen keine Menschen, sondern Institutionen.“ (Buenaventura Durruti)

Der Vortrag mit anschließender Diskussion soll einen groben Überblick über die Kritik und Ideen des Anarchismus bieten aber auch die Problematiken utopischen Denkens beleuchten.

30. November 2012 18 Uhr im Kosmotique

„Courage-Workshop“

Du sitzt in der Bahn und drei große weiße Männer steigen ein und fangen an, die Person rechts hinter dir zu schubsen und anzupöbeln. Was tust du?
Die meisten Menschen in Deutschland wissen darauf keine Antwort und so ist es leider meist bittere Realität, dass immer mehr Leute weggucken, es geschehen lassen und sich nicht verantwortlich fühlen, wenn sie Zeugen rassistischer, homophober, sexistischer, antisemitischer und generell menschenverachtender Übergriffe werden. Dieser Courage-Workshop soll Menschen helfen, die sich in solchen Momenten gelähmt fühlen. Es geht um die Frage: Wie greife ich am besten ein? Wie kann ich mich mit den betroffenen Menschen solidarisieren? Dabei bietet dieser Workshop keine Universallösung, da es auch immer auf die individuellen Grenzen und Möglichkeiten jeder einzelnen Person ankommt. Doch bietet der Workshop die Möglichkeit verschiedene Handlungsmöglichkeiten durchzuspielen und am Ende sollen alle Teilnehnehmenden sich ein wenig fitter im Umgang mit Diskriminierungssituationen fühlen.

16. November 2012 18 Uhr im Kosmotique

Film von Rüdiger Sünner: “Schwarze Sonne”

Der Film “Schwarze Sonne” beleuchtet den Einfluß von esoterischen Weltbildern und Mythen auf die Ideologie des “Dritten Reiches”. Bereits um 1900 entstanden in Deutschland und Österreich zahlreiche okkulte und neogermanische Gruppen, die aufgrund von mißverstandenen Legenden und Symbolen die Dominanz der “arischen Rasse” behaupteten. Etliche NS-Führer fanden darin zusätzliche Bestätigungen für ihr Weltbild, so etwa Rudolf Heß, Alfred Rosenberg, Hans Frank oder Heinrich Himmler.

2. November 2012 18 Uhr im Kosmotique

Apabiz Berlin e.V.:

“Bunt und Braun? – Ideologien und Propaganda der Neonazis von heute”
Neonazis sind “Globalisierungsgegner” und “Antikapitalisten”, sie sorgen sich um Arbeitsplätze, um eine intakte Umwelt und um die “Vielfalt der Kulturen” – Plumpe “Ausländer raus” – Demagogie und Hakenkreuzfetischismus sind populistischen politischen Forderungen gewichen. Linke Symbolik erfährt eine Übernahme von rechts und die Aufmärsche bieten zuweilen eine buntes Miteinander von schwarzen, schwarz-weiß-roten, Reichskriegs- und Palästinafahnen. Vieles ist nicht auf den ersten Blick als rechtsextrem zu erkennen. In ihrem Vortrag werfen die ReferentInnen einen Blick auf die “neuen” Parolen und Erscheinungsformen der extrem rechten Szene und enttarnen den dahinterstehenden alten braunen Mief von Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus.

19. Oktober 2012 18:30 Uhr im Kosmotique

RAA Sachsen:

“Rechtsmotivierte Gewalt. Was ist das?”
Was sind rechte Motive? Woran erkenne ich, dass es sich bei einem Angriff um eine rechtsmotivierte Tat handelt? Wer ist betroffen von rechtsmotivierter Gewalt? Diese Fragen werden in diesem Modul interaktiv geklärt. Darüberhinaus erfahren die Teilnehmenden von der aktuellen Dimension rechtsmotivierter Gewalttaten.

5. Oktober 2012 19 Uhr im Kosmotique

Antifaschistisches Recherche Team Dresden:

“Grundlagen menschenverachtender Ideologien”
Einführungsvortrag über die ideologischen und menschenverachtenden Denkmuster von Nazis in dem die Begriffe Rassismus, Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und Homophobie u.v.a. näher beleuchtet und erklärt werden.