Vortrag: Roma in Deutschland gestern und heute

What‘s up with Romanistan?
Roma in Deutschland gestern und heute

Rassismus gegen Rom_nja ist in Deutschland kein offenes Politikum. Im Wesentlichen wird er ignoriert. Auch in der deutschen Linken diskutiert kaum jemand über den Porajmos (den nationalsozialistischen Genozid an den europäischen Sinti und Roma) oder heutigen Antiromaismus oder unterstützt die Selbstorganisierung von Rom_nja. Betrachtet man, was Rom_nja in ganz Europa und in Deutschland im Speziellen angetan wurde – und wird, muss sich das ändern.

Nach einem kurzen input möchten wir mit euch ins Gespräch kommen – eure Interessen setzen die Schwerpunkte. Wir können über die Verfolgung und Ermordung von Rom_nja im NS, die fast unglaublichen Kontinuitäten nach ’45 und die Rolle Deutschlands in den
Jugoslawienkriegen sprechen. Die Linie setzt sich fort bis zur heutigen Rede von “Wirtschaftsflüchtlingen” und deren angeblich “sicheren Herkunftsstaaten”.

Die heutige deutsche (Anti-Roma-) Asylgesetzgebung erkennt Antiromaismus nicht als Fluchtgrund an und beschleunigt stattdessen den
Abschiebungsprozess. Rom_nja haben bis heute keinen sicheren Ort zum Leben in Europa.

Trotz der ihnen immer wieder entgegengebrachten Diskriminierung und Vertreibung organisieren und wehren sich Rom_nja. Und wie verhalten sich Linke (nicht) – und warum? Darüber und über mögliche und nötige Solidarität wollen wir abschließend mit euch diskutieren.

Datum: 30.09.2016
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

!ACHTUNG TERMINÄNDERUNG!

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Hey ihr Lieben,
leider gibt es ein technisches Problem mit der Präsentation unserer Referenten beim „Kapital“-Seminar. Wir haben uns daher entschlossen, die Veranstaltung zu verschieben, da wir die Präsentation wirklich sehr gut finden und sie euch nicht vorenthalten wollen. Der Ausweichtermin wird vorraussichtlich Ende Oktober liegen, genaueres kommunizieren wir sicher schon sehr bald.
Bis dahin

Die Ultras – Fußballfans und Fußballkulturen in Deutschland

Jonas Gabler zu: “Die Ultras – Fußballfans und Fußballkulturen in Deutschland”

Buchcover: Die Ultras - Fußballfans und Fußballkulturen in Deutschland

„Ultras“ – was Ende der neunziger Jahre noch als Hirngespinst junger Menschen belächelt wurde, hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zur dominanten Fankultur in den Stadien des deutschen Männer-Fußballs etabliert. Bekannt sind Ultras vor allem für ihre Support und die von ihnen inszenierten Stadionchoreographien. Aber auch im Zusammenhang mit Ausschreitungen, Gewalttaten und Rechtsextremismus wird diese Fankultur immer wieder genannt. Sie darauf zu beschränken wird ihr nicht gerecht. Etliche Ultragruppierungen engagieren sich beispielsweise politisch und partizipativ. Zweifellos ist sie derzeit eine der populärsten Subkulturen. Jonas Gabler, Fanforscher von der Universität Hannover versucht in seinem Vortrag ein differenziertes Bild dieser Jugend- und Fankultur mitz Potenzialen und Problemen zeichnen. Die Kämpfe um die politische Deutungshoheit, die an manchen Standorten zwischen verschiedenen Ultragruppen oder zwischen Ultras und Hooligans ausgefochten werden, werden dabei auch thematisiert.

08.09.2016//19 Uhr // Martin-Luther-Straße 13

Wert Ware Kapital – Eine Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie

Wert, Ware, Kapital

ACHTUNG: TERMINÄNDERUNG!

- voraussichtlich Ende Oktober -

Die Geschichte der kapitalistischen Produktionsweise ist vergleichsweise kurz, aber dennoch sehr beachtlich: gewaltige Kriege, ungeheurer Wohlstand neben der bittersten Armut, Städte mit abermillionen Einwohnern, die drohende Vernichtung des globalen Ökosystems – all das und noch viel mehr können die vorhergehenden Gesellschaftssysteme nicht für sich verbuchen.

Bereits 1848 formulierten Marx und Engels im Manifest der kommunistischen Partei diese Vision der kapitalistischen Epoche und behielten dabei recht: “Die fortwährende Umwälzung der Produktion, die ununterbrochene Erschütterung aller gesellschaftlichen Zustände, die ewige Unsicherheit und Bewegung zeichnet die Bourgeoisepoche vor allen anderen aus. Alle festen eingerosteten Verhältnisse mit ihrem Gefolge von altehrwürdigen Vorstellungen und Anschauungen werden aufgelöst, alle neugebildeten veralten, ehe sie verknöchern können. Alles Ständische und Stehende verdampft, alles Heilige wird entweiht, und die Menschen sind endlich gezwungen, ihre Lebensstellung, ihre gegenseitigen Beziehungen mit nüchternen Augen anzusehen.”

Wir wollen mit euch an 2 Tagen genau dies tun – die gesellschaftlichen Beziehungen mit nüchternen Augen betrachten. Obwohl laut Marx und Engels die Menschen dazu gezwungen sind: Getan wird dies in den aller seltensten Fällen. Die dominierenden Gesellschaftswissenschaften werden beherrscht von Marktschreiern und Marktideologen, deren Nüchternheit in Euphorie umschlägt, sobald ein Geschäft zu machen ist und denen selbst die größten humanitären und ökonomischen Katastrophen keinen Anlass dazu bieten, ihr Geschwätz von der besten aller möglichen Welten zu überdenken. Daher werden wir uns an den 2 Tagen mit dem Hauptwerk eines Revolutionärs und Theoretikers beschäftigen, der antrat um “das ökonomische Bewegungsgesetz der modernen Gesellschaft zu enthüllen” – das Kapital von Karl Marx. Den Einstieg in die kollektive Aneignung zu erleichtern und einen Einblick in das Handwerkszeug kritischer Gesellschaftstheorie zu geben, ist dabei das Ziel.
Wir haben die Struktur und den Zusammenhang des ersten Bandes des Kapital in einer Präsentation aufgearbeitet und werden anhand dieser mit euch über das Verständnis der grundlegenden ökonomischen Kategorien wie z.B. Wert, Ware, Geld und Kapital und methodischen Fragen wie der der Abstraktion diskutieren. Dabei sollen auch die verschiedenen Interpretationskontroversen nicht zu kurz kommen. Es bedarf keiner Vor- und Textkenntnis um an dem Workshop entspannt teilnehmen zu können, unter Umständen wird den Teilnehmenden jedoch im Vorfeld ein Reader bereitgestellt, der zur Vorbereitung hilfreich ist.

Refrenten: Franz Heilgendorff und Marvin Gasser

Ort: kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

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> Sa
10-12.30 Uhr
KÜFA
13.30 -16.00 Uhr
16.30-18.00 Uhr
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> So
11-13.00 Uhr
KÜFA
14.00- 17.00 Uhr
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*Diese Angaben sind vorerst ohne Gewähr.
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Sommerpausen-Grillen im AZ Conni

Shalömschen,
wir laden euch alle ganz herzlich zu unserem Sommerpausen-Grillen am 1.Juli ins AZ Conni ein!
Bringt was zu essen mit, gute Laune und was ihr sonst noch so wollt ;)
Wir freuen uns über eine schöne große Runde und ein entspanntes Ausklingen des letzten Veranstaltungsjahres.
Entspannen, Essen, Trinken, Spielen und sich mal anständig Unterhalten!

Weitere Infos folgen…

conni