Vortrag: Roma in Deutschland gestern und heute

What‘s up with Romanistan?
Roma in Deutschland gestern und heute

Rassismus gegen Rom_nja ist in Deutschland kein offenes Politikum. Im Wesentlichen wird er ignoriert. Auch in der deutschen Linken diskutiert kaum jemand über den Porajmos (den nationalsozialistischen Genozid an den europäischen Sinti und Roma) oder heutigen Antiromaismus oder unterstützt die Selbstorganisierung von Rom_nja. Betrachtet man, was Rom_nja in ganz Europa und in Deutschland im Speziellen angetan wurde – und wird, muss sich das ändern.

Nach einem kurzen input möchten wir mit euch ins Gespräch kommen – eure Interessen setzen die Schwerpunkte. Wir können über die Verfolgung und Ermordung von Rom_nja im NS, die fast unglaublichen Kontinuitäten nach ’45 und die Rolle Deutschlands in den
Jugoslawienkriegen sprechen. Die Linie setzt sich fort bis zur heutigen Rede von “Wirtschaftsflüchtlingen” und deren angeblich “sicheren Herkunftsstaaten”.

Die heutige deutsche (Anti-Roma-) Asylgesetzgebung erkennt Antiromaismus nicht als Fluchtgrund an und beschleunigt stattdessen den
Abschiebungsprozess. Rom_nja haben bis heute keinen sicheren Ort zum Leben in Europa.

Trotz der ihnen immer wieder entgegengebrachten Diskriminierung und Vertreibung organisieren und wehren sich Rom_nja. Und wie verhalten sich Linke (nicht) – und warum? Darüber und über mögliche und nötige Solidarität wollen wir abschließend mit euch diskutieren.

Datum: 30.09.2016
Ort: Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13

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